Schauschnitzen im Loebschaufenter Bern


Holz Basel 2016


Europäischer Gestaltungspreis


Bericht von Màrcia Bieri
Lernende Holzbildhauerin, 4. Lehrjahr

Am 12. Mai 2016 fand im Regierungspräsidium in Karlsruhe die Preisverleihung des diesjährigen Europäischen Gestaltungspreises (in der letzten Ausgabe wurde berichtet) mit anschliessender Vernissage der Ausstellung statt.

In der Begrüssungsrede wurde auf die Signifikanz dieses Preises für die Holzbildhauerei verwiesen, wie auch auf seine Entstehung im Jahre 1990. Damals unter dem Namen „Goldener Schlegel“ von Heinz Schild in Brienzwiler ins Leben gerufen, war die anfängliche Idee, einen Wettbewerb mit Wanderausstellung für Holzbildhauer/innen der Schweiz zu lancieren. Später kamen das Elsass und Baden Württemberg hinzu. Bis heute spricht der, im Turnus von drei Jahren stattfindende Gestaltungspreis, Holzbildhauer/innen aus Frankreich, Dänemark, ganz Deutschland, Italien und Österreich an und ist zu einem wichtigen Bestandteil der europäischen Kunstszene geworden.
Interessant und spannend zu beobachten waren die vielseitigen Interpretationen des gegebenen Themas „Netzwerk“. Aufgegriffen wurde die heutige vertechnisierte Welt, welche uns miteinander vernetzt und zugleich voneinander verfremdet. Die Vernetzung der (virtuellen) Kommunikation, sowie Netzwerk im Kontext der Kulturvielfalt, der Gesellschaft und Familie. Jedes der 44 eingereichten Werke fand seine eigene Sprache, welche den Betrachter zum Staunen, Nachdenken, vielleicht auch zum Schmunzeln brachte, oder gar das Bedürfnis in ihm auslöste, es berühren zu dürfen, um es als Ganzes erst erleben zu können.
Zu besichtigen sind die Arbeiten im Rahmen der Wanderausstellung wie folgt:
bis am 26. Juni: im Regierungspräsidium in Karlsruhe
8. Juli – 21. August: Detz-Centrum in Lichtenstein /Sachsen (D)
29. August – 22. September: Landesvertretung Baden Württemberg in Brüssel

Holztage Frutigen 10.-13. März 2016


Bereits zum dritten Mal durften wir uns in Frutigen an den Holztagen präsentieren. In der Turnhalle des Schulzentrums Widi zeigten wir unseren Beruf in seiner ganzen Bandbreite.

Lernende und Lehrpersonen arbeiteten an Auftragsarbeiten, freien Arbeiten und mit grossen und kleinen Gästen schnitzten sie die beliebten "Bären-Schneidebrettli".

Die Berufsmeisterschaften und Präsentationen der Zimmer- und Forstleute boten dem Publikum einen breiten Einblick in die "holzigen" Berufe des Berner Oberlandes.

Ski- und Schneewandertag


Während die einen sich das Mittagessen im Restaurant servieren liessen...
... genossen die Abenteurer ein wohlverdientes Fondue aus dem Chessi und andere Leckereien.

Tagung der IGKH (Interessengemeinschaft KunstHandwerk Holz)


Um die Ausbildungsinhalte und die Ausbildungsqualität der beruflichen Grundbildungen den Erfordernissen der Arbeitswelt anzupassen, werden die Berufsverordnung und die Bildungspläne periodisch überprüft.

Die IGKH vertritt gegenüber Bund und Kantonen die Interessen der Mitgliedverbände als Organisation der Arbeitswelt (OdA). Vertreter und Vertreterinnen aller Berufe haben an der Tagung ihre Erfahrungen und Rückmeldungen zur Ausbildung von Lernenden ausgetauscht und über allfällige Anpassungen der Bildungsverordnung- und -pläne beraten.

Nun werden die Ergebnisse in der Kommission Berufsentwicklung & Qualität (B&Q) eingebracht. In der Kommission B&Q sind alle Verbundpartner vertreten: die Organisationen der Arbeitswelt (OdA) als Trägerinnen der beruflichen Grundbildungen sowie der Bund (Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation
SBFI) und die Kantone (Schweizerische Berufsbildungsämter-Konferenz SBBK).

Medizinische Notfälle oder Brandalarm


Andreas Wiedler, Rettungssanitäter im Spital fmi Interlaken hat uns, den Mitarbeitenden der SfHB, fachkundig und praxisnah gezeigt, wie wir fachgerecht eine Erstversorgung der häufigsten Verletzungen in unserer Branche durchführen. Auch der Einsatz des Defibrillators wurde repetiert.

Nach der Pause haben Dani Gyger und Markus Bauer von der Feuerwehr Brienz und Meiringen gezeigt, wie bei einem Brandalarm zu reagieren ist. Der Theorieteil wurde durch praktische Feuerlöschübungen mit Feuerlöscher und Löschdecke ergänzt.

Herzlichen Dank für die interessante Weiterbildung!

Weihnachtsmarkt


Mit einem gemeinschaftlichen "Zmorge" in der Schnätzi sind wir hervorragend in das Weihnachtsmarkt-Wochenende gestartet. So waren wir gewappnet auf die interessierten Besucher, die einem gut und gerne Löcher in den Bauch fragen konnten. Aus diesen Fragen entwickelten sich spannende Gespräche, von denen Weihnachtsmarkt-Gänger sowie Schnätzischüler so einiges lernen konnten.

Angela Galli, 2. Lehrjahr

Schulrat


Der Schulrat traf sich zur letzten beratenden Sitzung dieses Jahres. Oski Studer, der als Vertreter der Holzbild-hauerinnen und Holzbildhauer 17 Jahre lang mit grossem Engagement mitgewirkt hat, wurde herzlich verdankt und verabschiedet. Oski hat während seiner Amtszeit viele intensive und wegweisende Zeiten erlebt. So wirkte er bei der Entwicklung der Bildungsverordnung (BIVO) für Holzbildhauerinnen und Holzbildhauer mit, erinnert sich daran, als angezweifelt wurde, ob es die SfHB überhaupt noch braucht und wie schliesslich der Neubau der Schule und damit ihre Verankerung in Brienz erreicht wurde.

Als Nachfolge für Oski Studer wurde Dominik Hollenstein aus St. Gallen gewählt. Er ist Drechsler und Holzbbildhauer und war lange Präsident vom schweizerischen Holzbildhauerverband, bevor dieser sich mit dem Brienzer Holzbildhauerverband zum HVS (Holzbildhauer Verband Schweiz) zusammen geschlossen hat.

Nach der Sitzung traf der Schulrat sich mit den Mitarbeitenden zum Jahresabschlussessen im Restaurant Alpenrose in Hofstetten, wo sie einen gemütlichen und geselligen Abend mit asiatischen Köstlichkeiten geniessen durften.

Die Lehrpersonen überreichten Oski Studer als Dank für seinen Einsatz und symbolisch für seine Hartnäckigkeit ein in Gips gegossenes Nashorn.
Philipp Dräyer überreicht Oski Studer das Abschiedsgeschenk der Lehrerschaft

Besuch ehemaliger Lernenden


Es ist zur Tradition geworden, alljährlich ehemalige Lernende an die SfHB einzuladen. Sie erzählen uns von ihrem beruflichen Werdegang und ihrem Arbeitsalltag.

In eindrücklicher Weise erzählte uns Björn Zryd, Künstler aus Adelboden BE, vom harten Weg bis zum Durchbruch als Künstler, der von seiner Arbeit leben kann. Ausdauer und auch eine dicke Haut gegenüber Kritik und Skepsis waren gefragt. Heute malt Björn Zryd in der kalten Jahreszeit Bilder, im Sommer schnitzt er Skulpturen und ist weit herum bekannt.

Josef Odermatt, Stukkateur in Steinen SZ, hat die Lehre als Holzbildhauer in einem externen Lehrbetrieb besucht und war einer der ersten Schüler, die an der SfHB die Berufsschule besuchten. Bei seinem späteren Arbeitgeber hat er sich nach und nach die Fertigkeiten des Stukkateurs angeeignet. Als der Betrieb umstrukturiert wurde und Josef Odermatt seine Arbeit verlor, entschloss er sich, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Es hat sich gelohnt.
Josef Odermatt schnitzt nicht mehr Holz. Seine Karriere zeigt auf, welch vielfältige Möglichkeiten mit der Ausbildung in Holzbildhauerei mit Können, Freude am Beruf und Engagement offen stehen.

Besuch aus Bhutan, Iran und Malawi


Am 31. August und 1. September 2015 veranstaltetenn die Schule für Holzbildhauerei Brienz und FOA-FLUX einen zweitägigen Austausch-Workshop mit Künstlerinnen und Künstlern aus Bhutan, Iran und der Schweiz sowie Gästen aus Malawi. Dieser Anlass gründet auf einer gemeinsamen Interessenlage der Schule für Holzbildhauerei und FOA-FLUX.

FOA-FLUX ist ein unabhängige Produktions- und Forschungsunternehmen für Kunst in globalen Kontexten. Es hat seinen Sitz in Zürich und verbindet künstlerische Produktion mit Forschung und Vermittlung und betreibt derzeit Projekte in Asien, Afrika und Europa.

Swiss Skills BEA EXPO September 2014


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